Biomasse - eine Begriffsdefinition
Unter Biomasse kann jede organische Substanz pflanzlichen, tierischen oder menschlichen Ursprungs verstanden werden, die nicht fossiler Art ist. Biomasse ist ein natürlicher Speicher der Sonnenenergie. Die Strahlung der Sonne wird über natürliche Systeme gebunden und in einen Energieträger komprimiert, der sich einfach nutzen lässt.
Biomasse ist ein Multitalent und wird zur Gewinnung von Strom, Wärme und Treibstoffen eingesetzt. In Deutschland erreichte 2009 die Stromerzeugung aus Biomasse einen Anteil von 7,2 Prozent des Strombedarfes, die Wärmegewinnung aus Biomasse machte 8,0 Prozent des Wärmeverbrauchs aus und der Anteil der Biokraftstoffe stieg auf 5,5 Prozent. (BMU 2010, bezogen auf Endenergie).
Beim Einsatz von Biomasse zu energetischen Zwecken (Strom-, Wärme- und Kraftstofferzeugung) ist zwischen Nachwachsenden Rohstoffen (Nawaro), land- und forstwirtschaftlichen Reststoffen sowie organischem Abfall zu unterscheiden.
Aktuelles
Broschüre „Vermarktung von Biogasstrom“ veröffentlicht
Gemeinsam mit der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL) informiert BIOBETH in der neuen...
BIOBETH in Zahlen 2011
Das Team vom BIOBETH führte im Jahr 2011 insgesamt 147 Beratungs-gespräche mit dem Schwerpunkt...
Bioenergiedorf Schlöben
Einen Clip zur Inbetriebnahme des ersten Blockheizkraftwerkes (BHKW) im Bioenergiedorf Schlöben...
Aquakultur-Anlage in Schkölen
Ab März sollen in der neuen Aquakultur-Anlage der Agrar-genossenschaft Schkölen Fische gezüchtet...
Energieholzernte in Langenwetzendorf und Dornburg
Anfang des Jahres 2012 erfolgte die 6. Ernte des dreijährigen Umtriebs der...
