Holzpellets
Unter Druck und ohne chemische Bindemittel entstehen aus feinem trockenem Material 10-30 mm lange Holzpresslingen mit einem Durchmesser von 6-8 mm. Genormte Holzpellets haben einen Wassergehalt von etwa 10 % und einen Heizwert von rund 5 kWh pro kg, was ungefähr einem halben Liter Heizöl entspricht. Die europäische Norm für Holzpellets EN 14961-2, die ab 2011 die DIN 51731 (Deutschland) und die österreichische ÖNORM M 7135 ablöst, definiert die spezifischen Qualitätsanforderungen. Dazu gehören normative Angaben wie Größe, Asche- und Wassergehalt, Stickstoff-, Schwefel und Feingutanteil welche für einheitliche Qualitäten auf dem Pelletsmarkt sorgen. Als Gütesiegel der EU-Norm gilt das ENplus-Zertifikat und stellt nicht nur die Qualität bei der Pelletsproduktion sicher, sondern kontrolliert die gesamte Produktions- und Handelskette um eine eine lückenlose Qualitätssicherung zu gewährleisten.
Moderne Pelletskessel funktionieren vollautomatisch und haben dadurch flexible Einsatzmöglichkeiten und einen hohen Heizkompfort. Aufgrund der hohen Energiedichte ist der Platzbedarf geringer als bei Scheitholz oder Holzhackschnitzeln und der Transport ist flexibel in Tankwagen, Big Bags oder Sackware möglich. Daher werden Pelletskessel überwiegend im privaten Bereich bis zu einer thermischen Leistung von 100 kW betrieben. Beim Kauf eines neuen Kessels ist darauf zu achten, dass ein entsprechendes Zertifikat des Herstellers mitgeliefert wird, welches die Einhaltung der Grenzwerte laut novellierter 1. BImSchV (ab 22.03.2010 gültig) garantiert. Die aktuelle Preisentwicklung für Holzpellets finden sie hier.
Aktuelles
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