Holzhackschnitzel

Die Herkunft von Holzhackschnitzel für die energetische Nutzung kann aus Wald- und Plantagenholz oder Industrie- und Gebrauchtholz, ohne chemische Holzrückstände, kommen. Auch hier gibt es für die Verbrennung wesentliche Qualitätsmerkmale. Nach der europäischen Vornorm 14961-4, welche im September 2011 veröffentlicht wurde und die ÖNORM 7133 ablöst, werden die Holzhackschnitzel in unterschiedliche Klassen eingeteilt. Entscheidend dabei sind die Größe, Wasser- und Aschegehalt sowie der Stickstoffanteil. 

Eine Übersicht der Normanforderungen finden Sie in der aktuellen FNR-Broschüre: Handbuch Bioenergie-Kleinanlagen (2013), ab Seite 55.

Bei der Lagerung von Holzhackschnitzeln sollte auf eine gute Durchlüftung und einen entsprechenden Witterungsschutz geachtet werden. Mit einem Wassergehalt von ≤30 Prozent können Holzhackschnitzel auch in umschlossenen Räumen gelagert werden. Als Brennstoff werden Holzhackschnitzel im kleinen Leistungsbereich bis hin zu Heiz(kraft)werken im MW-Bereich eingesetzt. Im wesentlichen werden Unterschub- oder Rostfeuerungen eingesetzt. Rostfeuerungen sind dabei auch für feuchte Holzhackschnitzel und bei unregelmäßigen Brennstoffgrößen einsetzbar, allerdings auch entsprechend teurer. Für Kessel bis 1 MW gelten die Grenzwerte der 1. BImSchV, bei größeren Anlagen greifen die Grenzwerte entsprechend der   4. BImSchV und die Grenzwerte in der hierfür angewandten Verwaltungsvorschrift der „Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft“  (pdf). Die aktuelle Preisentwicklung von Holzhackschnitzeln finden sie hier.


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